Autokauf-Ratgeber

  • Ratio vor Emotionalität?

  • Sinnvolle Ausstattung

  • Was darf ein Auto kosten?

  • Fixkosten
• Motorisierung

  • Alternative Antriebskonzepte

  • Unterhaltskosten

  • Kauf beim Händler

  • Privatkauf

  • Preisverhandlung

  • Kaufvertrag

  • Ummeldung/Zulassung

Wer vor der Entscheidung steht sich ein neues Auto anzuschaffen, wird sich im Vorfeld einige Gedanken darüber machen müssen, welches Auto denn das Richtige sein könnte. Der Erwerb eines neuen Autos ist eine kostspielige Investition, die ein gehöriges Loch in die Haushaltskasse reißen kann. Nicht nur die Anschaffungskosten sind zu berücksichtigen, sondern auch die Unterhaltungskosten. Letzteres sollte gerade in Zeiten stetiger Kraftstoffpreiserhöhungen besonders kritisch beäugt werden.

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Ratio vor Emotionalität?

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Doch nicht nur der Kontostand beeinflusst den potentiellen Autokäufer bei der Wahl des geeigneten Modells. Beim Autokauf zählen erstrangig die rationalen vor den emotionalen Beweggründen. Ein Familienvater mit drei Kindern und einem Hund wird sich schweren Herzens gegen den heißbegehrten Sportflitzer und eher für einen praktischen und sehr geräumigen Kombi oder Van entscheiden. Wird das Fahrzeug nur als Pendelfahrzeug zwischen Wohnung und Arbeitsstätte für eine Person genutzt, könnte ein kleines, spritsparendes Modell den Vorzug gegenüber einer Großraumlimousine erhalten. Autokäufer mit körperlichen Gebrechen schätzen geräumige Fahrzeuge, bei denen der Einstieg durch große Türen und ausreichend Kopffreiheit erleichtert wird. Sind die Fragen der vernünftigen Nutzung geklärt, fließen sicherlich Wünsche ein, wie das Objekt der Begierde optisch aussehen soll. Nicht nur die Fahrzeugform beeinflusst das ästhetische Erscheinungsbild, sondern auch die Farbe der Lackierung. Diese beiden Faktoren sind sicherlich modeabhängig, können sich aber – bei einem späteren Wiederverkauf des Fahrzeuges – auf den Preis niederschlagen. Es ist statistisch bewiesen, dass dunkle und silberne Fahrzeuge eher Anklang bei Käufer finden als zum Beispiel weiße Fahrzeuge – auch wenn der Trend bei einigen exklusiven Sportwagen wieder in diese Farbrichtung geht. Aber über Geschmack lässt sich nun einmal nicht streiten. Nicht von der Hand zu weisen ist das Image, das eine Fahrzeugmarke besitzt bzw. auf den Halter letztendlich ausstrahlt. Wer schaut sich nicht lieber einen Ferrari an und würdigt den daneben stehenden Kleinwagen aus einer Serienproduktion keines Blickes? Sicherlich beeinflusst die Werbung potentielle Käufer maßgeblich durch hervorragend inszenierte Werbefilme und Hochglanzprospekte. Wesentlich wertvoller ist aber die Zuverlässigkeit eines Autos über einen längeren Zeitraum. Hier erweist sich ein Blick in die jährlich veröffentlichten Pannenstatistiken diverser Automobilklubs als sehr hilfreich. Was nützt das schönste, schnellste und innovativste Auto, wenn es aufgrund technischer Pannen ständig liegenbleibt.

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Sinnvolle Ausstattung

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Im Vorwege sollte man sich unbedingt Gedanken über eine sinnvolle Fahrzeugausstattung machen. Späteres Nachrüsten diverser Einbaugeräte könnte unter Umständen erheblich teurer werden. Zudem bieten viele Autohersteller ständig Sondermodelle mit gehobener Ausstattung zu Sonderpreisen an. Eine Klimaanlage sollte jedes Auto eigentlich besitzen. Der Erwerb eines fest eingebauten Navigationsgerätes könnte sich aber durchaus als nachteilig erweisen, wenn das Fahrzeug kurze Zeit später wieder verkauft werden sollte. Zwar wird man einen besseren Verkaufspreis wegen der besseren und zeitgemäßen Ausstattung dafür erzielen können, aber das Navigationsgerät steht einem halt auch nicht mehr zur Verfügung. Mobile Geräte können dagegen jederzeit ausgebaut und in ein anderes Fahrzeug eingesetzt werden.

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Was darf ein Auto kosten?

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Glücklich können sich die Autokäufer schätzen, für die der Kaufpreis eine vernachlässigbare Größe darstellt. Diese Menschen brauchen sich auch keine Gedanken darüber zu machen, welches Auto am zweckmäßigsten erscheint. Sie kaufen einfach, was ihnen gefällt. Die anderen Menschen aber – und das sind die meisten – müssen diese Überlegungen sehr wohl anstellen. Diese Frage kann nur jeder für sich beantworten. Im Zweifelsfall noch der Kundenberater der Hausbank. Generell sollte man sich überlegen, ob unbedingt ein Neuwagen gekauft werden soll. Neuwagen verlieren gerade in den ersten Jahren enorm viel an Wert. Besonders bei Limousinen der Oberklasse wirkt sich dieser Wertverlust drastisch aus. Cabrios dagegen sind relativ wertstabil, so dass man auch dort bei einem Gebrauchtwagenkauf nicht sonderlich viel sparen kann. Es sei denn, man kauft ältere Modelle. Sollte man sich dennoch für einen Neuwagenkauf entscheiden, könnte sich der Gang zum EU-Neuwagenimporteur oder ein Urlaub in einem EU-Nachbarland finanziell lohnen. Dort werden baugleiche Wagen für nicht dort beheimatete Käufer erheblich preisgünstiger angeboten. Ein deutscher Käufer zum Beispiel muss nicht die in manchen Ländern erhobene Luxussteuer bezahlen, wodurch der Nettopreis für ihn erheblich niedriger ausfallen wird. Auch Jahreswagen stellen eine gute Alternative zum Neuwagen dar. Gleiches gilt für Fahrzeuge mit Tageszulassungen. In beiden Fällen erhält ein Käufer ein so gut wie neuwertiges Fahrzeug zu einem erheblich günstigeren Preis.

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Fixkosten: Versicherung und KFZ-Steuer

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Von den späteren Fixkosten wird er natürlich auch nicht befreit werden, die ein Fahrzeug nach der Inbetriebnahme verursachen wird. Neben der KFZ-Steuer, die nach Hubraum und nach Schadstoffausstoß erhoben wird, gesellt sich die zwingend notwendige KFZ-Haftpflichtversicherung hinzu. Die Höhe des Versicherungstarifes ist abhängig vom Fahrzeugtyp, der Region, in der das Fahrzeug zugelassen wird, der Fahrerfahrung des Halters, der Anzahl der Schäden, die in den letzten Jahren verursacht worden sind und unter Umständen noch rabattbegünstigende Faktoren. Als sinnvoll erweist sich noch der Abschluss einer Kaskoversicherung gegen Schäden am eigenen Fahrzeug. Ob nun eine Voll- oder Teilkaskoversicherung gewählt wird, ist sicherlich abhängig vom Alter und Wert des Autos. Bei Neuwagen könnte der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ratsam sein.

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Motorisierung: Diesel oder Benzin?

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Bei stetig steigenden Kraftstoffpreisen sollte vor allem dem Antriebskonzept hohe Beachtung geschenkt werden. Mittlerweile liegt der Literpreis für Diesel an den Tankstellen über dem des Benzins. Fachleute wagen die Prognose, dass dieses Szenario in naher Zukunft Alltag werden wird. Somit fällt der Steuervorteil, der auf den Kraftstoff Diesel gewährt wurde, beim Tanken weg. Was bei einem Dieselfahrzeug bleibt, sind erheblich höhere KFZ-Steuern, ein höherer Anschaffungspreis und zum Teil höhere Werkstattkosten. Zwar verbrauchen Dieselfahrzeugen erheblich weniger als ihre benzinbetriebenen Pendants, aber dieser Vorteil macht sich mittlerweile nur bei einer extrem hohen Jahreskilometerlaufleistung bemerkbar. Vor noch einem Jahr hätte man bedenkenlos zu einem Dieselfahrzeug auch bei geringerer Nutzung raten können. Jetzt könnte sich ein Diesel im Vergleich zu einem Otto-Motor nur noch bei großen und sehr schweren Fahrzeugen lohnen, wie zum Beispiel bei Modellen der Oberklasse oder bei Geländefahrzeugen. Bei Kleinwagen war der Trend meist schon immer gegeben, eher auf Otto-Motoren zu setzen. In der Agilität, im Beschleunigungsverhalten und in der Endgeschwindigkeit stehen sich beide Motorisierungen in nichts nach.

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Alternative Antriebskonzepte: Gas, Pflanzenöl, Hybrid?

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Wer die permanente und frustrierende Preisschlacht um den flüssigen Kraftstoff nicht tatenlos zusehen möchte, kann auf alternative Antriebskonzepte setzen. Benziner kann man problemlos auf den Betrieb von Autogas umrüsten. Eine Umrüstung des Fahrzeuges kostet im Schnitt knapp 2.000 Euro, aber dafür wird die Umrüstung mit erheblich niedrigeren Autogaspreisen belohnt. Der Verbrauch liegt zwar schätzungsweise zehn Prozent über dem Betrieb mit Benzin, amortisiert sich allerdings sehr schnell für Vielfahrer. Einige Neuwagen werden sogar schon von Haus aus mit derartigen Anlagen ausgeliefert, viele allerdings auf Erdgasbasis. Mittlerweile bieten auch immer mehr Tankstellen Erd- oder Autogas zum Tanken an, so dass man nicht befürchten muss, aufgrund „Gas-Mangel“ irgendwann liegen bleiben zu müssen. Außerdem ist die Betankung mit Benzin weiterhin möglich. Betreiber von Dieselfahrzeugen können ihr Fahrzeug auf den Betrieb von Pflanzenöl umrüsten lassen. Auch hier betragen die Umbaukosten im Schnitt knapp 2.000 Euro, je nach Fahrzeug und Extras. Danach kann man zum Tanken Speiseöl aus dem Supermarkt verwenden, ohne Nachteile im Fahrverhalten fest zu stellen. Allerdings sollte man sich im Vorfeld genauestens erkundigen, ob das eigene Fahrzeug dafür geeignet ist, ohne Schäden am Motor befürchten zu müssen. In der Regel sind nach einer solchen Umrüstung häufigere Wechsel des Kraftstofffilters notwendig. Immer häufiger werden Hybrid-Antriebe angeboten - allerdings meist nur von japanischen Autoherstellern. Hierbei erfolgt der Antrieb wechselweise über zwei Motorisierungen. Zum einen kommt ein Elektromotor zum Einsatz, der sogar im Stadtverkehr den Verbrauch einer großen Limousine wie den Lexus erheblich senken kann, und zum anderen ein Otto-Motor, der bei höheren Geschwindigkeiten zugeschaltet wird. Leider sind die Anschaffungskosten für solche Modelle noch höher als für die konventionellen Antriebsvarianten. Wird der Wagen aber in erster Linie im Stadt- oder Kurzstreckenverkehr eingesetzt, könnten solche Modelle auf Basis eines Elektromotors ideal sein – auch im Hinblick auf die Umwelt. Sollte ein älteres Fahrzeug angeschafft werden, muss gerade diesem Umweltaspekt besonders Beachtung geschenkt werden. Viele Großstädte haben mittlerweile sogenannte Umweltzonen eingerichtet. Fahrzeuge mit besonders hohem CO2-Ausstoß dürfen nicht mehr in diese Zonen hineinfahren. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe geahndet. Insofern sollte unbedingt ein Gebrauchtfahrzeug mit mindestens EURO-4-Norm gekauft werden. Mit dieser Einstufung sind Käufer derzeit noch auf der ganz sicheren Seite und können problemlos eine grüne Plakette erhalten, die die freie Fahrt in eben diese Umweltzonen garantiert. Neuwagenkäufer sollten stets auf die modernste Schadstofffiltertechnik setzen.

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Unterhaltskosten

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Neben den Kraftstoff-, Fix- und Anschaffungskosten kommen leider noch weiter Kosten auf den Autobesitzer hinzu. Gelegentlich muss das Fahrzeug im Rahmen einer Inspektion gewartet werden. Dies dient nicht nur der eigenen Sicherheit und dem Wertbestand des Fahrzeuges, sondern erhöht auch bei einem eventuellen Wiederverkauf den Verkaufspreis – im umgekehrten Falle gilt dies natürlich genauso: Für ein sehr gepflegtes, Scheckheft gewartetes Fahrzeug müssen Käufer etwas mehr investieren. Bei Neuwagen ist eine Inspektion zum Teil zwingend notwendig, um die Garantie zu erhalten. Leider verursachen solche Inspektionen immer ein großes Loch im Geldbeutel. Selbst wenn keine Mängel gefunden werden, müssen nach einer bestimmten Kilometerleistung Flüssigkeiten oder Verschleißteile ausgewechselt werden. Arbeitslohn und Materialkosten sind nicht unerheblich. Bei manchen Autohändlern sind die ersten Inspektionen im Preis inbegriffen – ein unter Umständen nicht zu unterschätzender Preisvorteil. Bei einem Gebrauchtwagenkauf sollte sich das eventuell vorhandene Scheckheft oder gegebene Werkstattbelege genau angesehen werden. Steht zum Beispiel ein Dieselfahrzeug kurz vorm zwingend notwendigen Zahnriemenwechsel, könnten nach dem Kauf immense Kosten auf einen zukommen. Neben den regelmäßigen bzw. im Falle eines Defekts unerwartet kommenden Werkstattkosten müssen gelegentlich die gesetzlich verordneten TÜV- und AU-Untersuchungen eingehalten werden.

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Kauf beim Händler

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Beim Kauf eines Fahrzeugs beim Autohändler ist man meist auf der sicheren Seite. Gebrauchtwagen befinden sich in der Regel in einem qualitativ besseren Zustand, Mängel werden umgehend in der eigenen Fachwerkstatt behoben. Zudem räumen viele Händler dem Käufer innerhalb einer bestimmten Frist ein Umtauschrecht ein, falls man doch nicht mit dem Fahrzeug zurechtkommt. Weiterhin gilt die gesetzlich geregelte Sachmängelhaftung, für die das Unternehmen eintreten muss. Gerade bei gebrauchten Fahrzeugen ein nicht unerheblicher Vorteil gegenüber einem Privatkauf. Auch der Abschluss einer Gebrauchtwagengarantie kann sich als sehr sinnvoll erweisen. Häufig ergeben sich innerhalb eines Jahres kleine Mängel. Dank der Garantie müssen meist nur die Materialkosten anteilig getragen werden. Der Arbeitslohn wird durch die Garantie abgedeckt. Natürlich erhält man sämtliche Vorteile beim Händler nicht umsonst. In der Regel sind Fahrzeuge beim Händler teurer als unter Umständen bei einem Privatkauf. Die Gefahr, bei einem etablierten Händler um sein Geld betrogen werden, werden aber minimiert. Bei einem Neuwagenkauf ist der professionelle Autohändler eh erste Wahl. Auch kann das noch vorhandene Fahrzeug in Zahlung gegeben werden und durch diesen Vorgang der eigene Geldbeutel geschont werden.

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Privatkauf

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Bei einem Privatkauf spielt auch das Vertrauen in den Verkäufer eine große Rolle. Leider häufen sich Betrugsfälle immer mehr. Käufer zahlen, erhalten aber kein Auto für ihr Geld. Viele Betrüger inserieren insbesondere in Internet-Verkaufsbörsen. Insofern sollte man einem Privatkauf von einer unbekannten Person immer mit einer Portion Skepsis begegnen. Vor allem sollte man einen fachkundigen Berater mitnehmen, der den Wunschwagen auf technische Mängel inspiziert. Eine gute Möglichkeit ist es auch, das Fahrzeug - im Einverständnis mit dem Privatverkäufer – vom TÜV oder der Dekra in einem Gebrauchtwagen-Check untersuchen zu lassen. Seriöse Verkäufer werden diesem Wunsch gerne nachkommen. Zwar kann man bei einem Privatkauf einen besseren Preis erwarten, die Gefahr, betrogen zu werden, ist aber allgegenwärtig. Vor dem Kauf sollten sich potentielle Käufer einen Preisüberblick über den aktuellen Markt im Internet verschaffen. Diese Informationen sind auch eine gute Basis, um einen realistischen Preis aushandeln zu können.

Preisverhandlung

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Denn etwas Feilschen kann niemals schaden, egal, ob das Fahrzeug privat oder beim Händler gekauft wird. Beim Händler können durchaus auch Vorteile in Form einer besseren Ausstattung herausspringen. Sei es einen zusätzlichen Satz Winterreifen, ein Schiebdach oder eine Standheizung. Spielraum ist immer gegeben. Dabei sollte man aber immer realistisch bleiben. Wer sich aber gut im Vorfeld informiert und einen Preisüberblick erhalten hat, hat eine gute Basis für ein Verkaufsgespräch geschaffen. Schließlich werden Tausende von Autos tagtäglich verkauft, die Auswahl ist also groß. Das wissen sowohl der Käufer, als auch der Händler.

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Kaufvertrag

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Ist der Kauf unter Dach und Fach, sollte immer ein Kaufvertrag abgeschlossen werden. Musterverträge sind im Internet erhältlich. Dabei sollte immer die Fahrzeugdaten penibel mit dem Fahrzeugbrief verglichen werden. Gleiches gilt für die persönlichen Daten des Verkäufers. Ist er tatsächlich der Halter des Fahrzeuges oder handelt er nur im Auftrag? Ist das Fahrzeug – wie angegeben - tatsächlich unfallfrei? Sind alle Fahrzeugdaten korrekt im Vertrag aufgeführt? Nur bei schriftlich fixierten Vereinbarungen ist man auf der sicheren Seite. Man sollte sich den Vertrag immer sehr genau durchlesen, bevor man unterschreibt – auch das Kleingedruckte.

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Ummeldung/Zulassung

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Leider kommt vor dem Fahrvergnügen die lästige Bürokratie. Ein Fahrzeug muss bei der zuständigen Zulassungsstelle des Wohnortes angemeldet werden. Dafür wird eine Reihe an Dokumenten benötigt. Erforderlich ist der gültige Personalausweis (bei einem Reisepass ist eine Meldebestätigung erforderlich), eine Versicherungsbestätigung, den alten Fahrzeugbrief/Betriebserlaubnis Fahrzeugschein (sind die neuen Fahrzeugpapiere vorhanden Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II:) und ggf. eine EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier), ein TÜV- und AU-Gutachten, falls vorhanden das alte KFZ-Kennzeichen. Sollte das Fahrzeug nicht persönlich angemeldet werden, muss eine Vollmacht mit dessen Personaldaten erteilt werden. Zudem ist eine Zulassung nur noch mit Erteilung einer Einzugsermächtigung beim Finanzamt für die KFZ-Steuer möglich. Vor allem sollte man sich nach den Öffnungszeiten der Zulassungsstellen erkundigen. Häufig sind diese stark eingeschränkt. Gegen eine kleine Gebühr kann man sich die Arbeit sparen und dem Händler die Arbeit aufbürden. Der Kauf eines neuen Autos beansprucht eine Menge Zeit und vielleicht auch etwas Nerven. Aber zum Glück ist dies auch eine Investition, die nicht allzu oft durchgeführt wird und letztendlich auch mit viel Spaß verbunden ist. Spätestens dann, wenn man im neuen Auto sitzt und losfahren kann.

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