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VW Golf Testbericht
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VW Golf
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Der neue VW Golf mit dem 80 PS starken Einstiegsbenziner kostet in der Version "Trendline" ab 16.500 Euro. Damit liegt der Einstiegspreis um 200 Euro höher als beim vergleichbaren Golf V - aber was hat sich geändert?
Gegen Aufpreis viel Hightech im neuen Golf
Im Zuge eines Modellwechsels rüsten Pkw-Hersteller ihre Fahrzeuge gern mit neuen Hightech-Extras aus. Auch der VW Golf hat in der sechsten Generation noch mehr Technik an Bord, zumeist gegen Aufpreis. Doch selbst bei der Brot-und-Butter-Version des Kompakten hat sich einiges geändert. Das verwundert auf den ersten Blick, ist der sechste Golf doch technisch mit dem fünften fast identisch.
Der Einstiegs-Golf ist am beliebtesten
Große Motoren und teure Extras sind in der Deutschen liebstem Auto eher selten. Fast jeder dritte Golf ist in den vergangenen Jahren mit dem 1,4-Liter-Basisbenziner ausgeliefert worden. Der Großteil dieser Kunden hat zudem die Basis-Ausstattung "Trendline" gewählt. Sowohl Motor als auch Ausstattungslinie sind in der sechsten Generation im Angebot und werden wohl in Zukunft ebenfalls besonders gefragt sein. Beim Preis liegt die neue Golf-Basis mit 16.500 Euro rund 200 Euro über dem Vorgänger.
Der Motor ist sparsamer geworden
Das 80 PS starke Basistriebwerk soll im neuen Golf knapp einen halben Liter sparsamer sein und nur noch 6,4 Liter Super auf 100 Kilometern benötigen. Möglich machen das unter anderem eine verlängerte Getriebeübersetzung, verbesserte Einspritzventile und ein neuer Katalysator.
Ausstattung Trendline etwas aufgewertet
Die Ausstattung in der "Trendline"-Version wurde leicht ausgebaut. Neu ist unter anderem ein siebter Airbag, der die Knie des Fahrers schützt. Hinzu kommen eine nun serienmäßige Klimaanlage und ein feinfühliger abgestimmter Schleuderschutz ESP. Ab Werk sind nun außerdem Tagfahrleuchten sowie Gurtwarner für die Rücksitzbank dabei.
Schöner und leiser im Innenraum
Das Fahrwerk und die meisten Motoren wurden kaum verändert, auch die optischen Modifikationen sind zwar umfangreich, in der Summe aber eher zurückhaltend. Deutlich verbessert gegenüber dem Vorgänger wurde der Innenraum, wo nun schönere Materialien zum Einsatz kommen. Zudem wurden einige Bedienelemente neu geordnet und sind jetzt besser zu erreichen. Beeindruckend ist die Geräuschdämmung im Innenraum; mehr Dämmmaterialien und eine neue Windschutzscheibe sorgen für Oberklasse-Akustik.
Fazit: Viele Verbesserungen im Detail für wenig Aufpreis
Unter dem Strich bietet der sechste Golf auch für den Normalkunden eine ganze Reihe von Verbesserungen zu einem nur geringen Aufpreis. Obwohl der große technische Fortschritt beim Modellwechsel ausgeblieben ist, bleibt der Golf der Maßstab für Qualität in der Kompaktklasse.
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