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Suzuki Alto Testbericht

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Suzuki Alto

Suzuki Alto: Kleiner Preisbrecher für die City

Suzuki Alto Als Preisbrecher in der Cityflitzer-Klasse kommt im April der neue Suzuki Alto nach Deutschland. Zu Preisen ab 8900 Euro startet der fünftürige Kleinstwagen bereits in der fünften Generation durch.

Suzuki Alto: ESP nicht in Basisversion dabei

In der Basisversion "Basic" verfügt der Alto unter anderem über vier Airbags, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und die Kindersitzbefestigung Isofix. ESP gibt es allerdings erst in der nächsthöheren Ausstattungslinie "Club", die 1000 Euro teurer ist und zusätzlich zwei Kopf-Airbags und eine Klimaanlage umfasst. In der Top-Linie "Comfort" für 10.900 Euro sind darüber hinaus unter anderem noch ein CD-Radio und Nebelscheinwerfer an Bord.

Alto deutlich gefälliger als Vorgänger

Im Vergleich zu seinem kantigen Vorgänger wirkt der neue Alto deutlich gefälliger. Ähnlich wie der Splash besitzt auch der Alto große Kulleraugen-Scheinwerfer und eine grinsende Vorderfront. Gleichzeitig verleiht die schwungvoll bis zum B-Holm ansteigende, dann zum Heck hin leicht abfallenden Dachlinie dem Kleinen eine sportive Note.

Spritverbrauch bei 4,5 Litern

Für den Antrieb sorgt der aus dem Suzuki Splash bekannte 1,0-Liter-Benziner mit 68 PS, der an ein manuelles Fünfganggetriebe gekoppelt ist. Gegen 1300 Euro Aufpreis ist eine Vierstufen-Automatik zu haben. Das kleine Aggregat erfüllt die Euro-5-Norm und soll sich nach Herstellerangaben mit lediglich 4,5 Litern Super je 100 Kilometer zufrieden geben. In der Praxis kommt die Angabe auch gut hin. Nur mit einem rasanten Fahrstil und "ausgefahrenen" Gängen gelangt man über die Fünf-Liter-Marke auf 100 km. Leise Motoren

Trotz des kleinen Motors kommt der Alto in der Stadt zügig voran; auf Landstraßen erschwert die benötigte Spurtzeit von 14 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h das Überholen. Und bei 155 km/h ist auf der Autobahn dann auch Schluss mit dem Vortrieb. Dafür wuselt der 855 Kilogramm leichte Zwerg munter durch die Straßen der Großstadt. Das Rangieren gelingt dank eines Wendekreises von neun Metern und eines guten Rundumblicks selbst in der engsten Gasse problemlos. Angenehm fällt auch auf, dass der Dreizylindermotor selbst bei höherem Tempo keinesfalls laut wird. Bei 130 km/h ist es im Innenraum des Alto auf jeden Fall wesentlich ruhiger als in den meisten anderen Kleinstwagen.

Gute Straßenlage

Ebenfalls besser als man zunächst vermuten sollte, liegt der Suzuki auf der Straße. In sportlich gefahrenen Kurven verhält er sich recht stabil, ohne dass das ESP eingreifen muss. Schlaglöcher federt er für einen Fahrzeug seiner Größe gut ab. Die Lenkung ist gut abgestimmt, auch die Bremsleistung kann nicht bemängelt werden.

Schwächen im Innenraum

Der Innenraum hingegen kann weniger überzeugen. Auch wenn das Platzangebot aufgrund des Radstands von 2,36 Metern für alle vier Insassen von einer Größe bis zu 1,78 Meter akzeptabel ist, schmerzt nach längerer Fahrt auf den wenig Halt bietenden Sitzen der Rücken. Zudem wirkt die Gestaltung fantasielos, das Armaturenbrett ist eine Ödnis aus Plastik.

Solide Verarbeitung

Immerhin kann die Verarbeitung als solide bezeichnet werden, Ablagen für Kleinigkeiten sind auch genug vorhanden und alles ist übersichtlich angeordnet. In den Kofferraum passen schmale 129 Liter Gepäck, was zwei Handgepäcktrollys entspricht. Dazu muss jedoch eine relativ hohe Ladekante überwunden werden. Ohne den dritten und vierten Insassen wird durch das Umklappen der Lehnen der Laderaum auf 367 Liter erweitert, wird bis unter das Dach beladen, sind 774 Liter Gepäck möglich.

Fazit: Günstiger Preis und umfangreiche Ausstattung

Angesichts des günstigen Preises, des gefälligen Außendesigns und der recht umfangreichen Serienausstattung treten die Kritikpunkte schnell in den Hintergrund. Denn in der Stadt macht der gemeinsam mit dem baugleichen Schwestermodell Nissan Pixo im indischen Suzuki-Werk produzierte Alto eine gute Figur. Wer nicht viel mehr möchte, als von A nach B zu fahren, ist mit dem Neuling gut und günstig bedient.

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